Am 18.09. fand auf Einladung der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wie profitiert Südwestfalen von Olympia an Rhein und Ruhr“ in Hotel VierJahreszeiten in Iserlohn statt. Auf dem Podium diskutierte die Abgeordnete, die seit 2009 Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestags ist, mit Michael Mronz, Begründer der Rhein Ruhr Olympic City Initiative, und Dr. Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik- Verbandes. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hörfunkjournalist Mirko Heintz.

Vor zahlreichen an Sport und Politik interessierten Bürgerinnen und Bürgern legte Michael Mronz die Vorzüge einer möglichen Olympiabewerbung des Rhein-Ruhr-Gebiets dar. Ein einzigartiger Vorteil läge in der Tatsache, dass in dieser Region ein Großteil der benötigen Sportstätten bereits vorhanden sei. Dies unterscheide das Rhein-Ruhr-Gebiet von anderen Standorten und trüge zur Nachhaltigkeit des Konzepts bei. Die Finanzierung läge hauptsächlich bei privaten Investoren. Mronz rechnete durchaus mit einer positiven Ausstrahlung der Spiele in benachbarte Regionen wie das Sauerland. „Alles in allem eine runde Veranstaltung, die Chancen und Risiken einer solchen Bewerbungsinitiative angemessen dargestellt hat. Und die wieder einmal verdeutlicht hat, wie wichtig der Sport für die Gesellschaft und die Politik ist“, lautet das Fazit von Dagmar Freitag