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"Am 31.1.2014 haben wir unsere konkreten Formulierungsvorschläge für einen umfassenden und breit angelegten Untersuchungsauftrag an die Oppositionsfraktionen mit einer konkreten Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch übermittelt", erklärt die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Christine Lambrecht. Ziel sei ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen, um eine umfassende Aufklärung des Abhörskandals zu gewährleisten.

Quelle: FAZ vom 31.1.2014

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat in ihrer Ausgabe vom 31. Januar 2014 ein Interview mit Dagmar Freitag veröffentlicht (das Gespräch führte Michael Reinsch):

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Im Frühjahr 1914 erlebte Europa die letzten friedlichen Monate vor einem Krieg, dessen Ursachen und Anlässe die Historiker bis heute herausfordern. Musste die Julikrise damals unausweichlich in die Katastrophe führen? Ist es ausgeschlossen, dass sich heute Ähnliches wiederholt? Und welche Bedeutung Haben die Ereignisse von 1914 für die heutige Diplomatie?

Diese und weitere Fragen standen gestern Abend (28. Januar 2014) im Auswärtigen Amt im Mittelpunkt. Außenminister Steinmeier eröffnete die Veranstaltung mit einem Verweis auf den Roman "1913" von Florian Illies, der die Aufbruchsstimmung unter deutschen Künstlern und Intellektuellen im "Schicksalsjahr 1913" beschreibt: Eine Art fiebrige Erregung herrschte in der Gesellschaft, doch die Menschen ahnten nicht, was auf sie zukommen würde.

Nur wenige Monate später breitete sich, begleitet von nationalem Eifer und militärischer Überheblichkeit, eine diplomatische Krise zum Flächenbrand aus. Der Erste Weltkrieg forderte am Ende 17 Millionen Todesopfer. Steinmeier bekräftigte: „Was wir sehen, ist das Bild eines Versagens - von militärischen und politischen Eliten, aber auch von Diplomatie. Gerade ihre Aufgabe wäre es doch gewesen, die fieberhafte Erregung in der politischen Welt abzukühlen. Den Leichtsinn zu stoppen, das gegenseitige Misstrauen abzubauen. Nüchtern Alternativen abzuwägen und Kompromisse auszuloten. Dazu aber fehlten ihr weniger die Werkzeuge als vielmehr der Wille.

Schlüssel zum Verständnis dieses Jahrhunderts

Auch 100 Jahre später blieben die Ereignisse des Jahres 1914 ein heißes Thema, so der Außenminister weiter. Was in jenem Jahr passiert sei, sei der Schlüssel zum Verständnis dieses Jahrhunderts. 

Aber es gehe nicht nur um den Blick zurück: Das Europa, das wir heute kennen, sei auf den Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges gewachsen, so der Minister weiter:

„An die Stelle des brüchigen Gleichgewichts der Mächte ist die europäische Rechtsgemeinschaft getreten. Heute soll nicht mehr das Recht des Stärkeren gelten, sondern die Stärke des Rechts. Kooperation hat alte Rivalität abgelöst.“

Nun käme es darauf an, die richtigen Lehren, die man gezogen hätte, weiter­zutragen und für die Zukunft zu sichern. Das heiße nicht nur, die Krise in Europa zu überwinden: Man müsse auch den Rückbau Europas verhindern und den Kontinent in die Zukunft führen. Für die Diplomatie und die Außenpolitik gebe es dabei noch viel zu tun.

Die Westfälische Rundschau berichtet in ihrer Ausgabe vom 27. Januar 2014 über die aktuelle politische Diskussion zum Thema "Anti-Doping-Gesetz":

Doping soll zur Straftat werden

Antrittsbesuch von Dagmar Freitag bei der neuen kanadischen Botschafterin Marie Gervais-Vidricaire am 16. Januar 2014 in Berlin

Foto: Deutscher Bundestag / Marco Urban

Kurz nach ihrer erneuten Wahl zur Vorsitzenden des Sportausschusses hat Dagmar Freitag dem Redakteur Martin Korte von der Westfalenpost ein Inteview zu sportpolitischen Themen gegeben.  Hier das Interview aus der Westfalenpost vom 16. Januar 2014:

Iserlohn/Berlin. „Der Sport muss mehr Flagge zeigen“, fordert die SPD-Politikerin Dagmar Freitag. Gestern wurde die Iserlohnerin erneut zur Vorsitzenden des Sportausschusses im Bundestag gewählt. Wir haben mit ihr über Ziele und Aufgaben gesprochen.