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Der Bericht der Westfalenpost Menden über den Besuch von Otto Rehhagel beim SV Oesbern am vergangenen Samstag:

Von Franz Schoo

So einen spektakulären Besuch hat es am Lendringser Habicht noch nie gegeben. Trainer-Legende Otto Rehhagel gab am Samstagnachmittag dem zweiten Talenttag für Frauen und Mädchen beim SV Oesbern einen ganz besonderen Touch.

„Es freut nicht nur den SVÖ, sondern die ganze Region, dass wir ihn hier haben“, sagte Thorsten Kriegesmann, Damentrainer und neben Sabrina Dördelmann Mitorganisator des Events, bei der Eröffnung der Veranstaltung mit nachvollziehbarem Stolz.

Dass das Rahmenprogramm mit dem Trainer-Urgestein aufgewertet werden konnte, mochte beim SVÖ zunächst niemand so recht glauben. Beispiel? Thorsten Kriegesmann informierte seine Spielerin Athanasia Skoupra über den bevorstehenden Besuch des früheren griechischen Nationalcoaches. „Klar“, antwortete die SVÖ-Kickerin misstrauischund zweifelnd und ging nicht weiter auf das Thema ein. Am Samstag war sie dann überglücklich, als Rehhagel sie begrüßte und ein Foto mit ihr machte.

Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, mit Rehhagel im Kuratorium der Sepp-Herberger-Stiftung, hatte den Besuch des gebürtigen Esseners am Habicht möglich gemacht. „Das war alles sehr unkompliziert“, bedankte sich Kriegesmann bei der Iserlohnerin. Otto Rehhagel präsentierte sich als äußerst geduldiger und zuvorkommender Gast, schrieb während seines über einstündigen Aufenthalts in Lendringsen unaufhörlich Autogramme und stellte sich für unzählige Fotowünsche zur Verfügung.

Sportlich ging es nach der Eröffnung mit ungewöhnlicher Prominenz, der auch Mendens Bürgermeister Volker Fleige, FLVW-Vizepräsident Klaus Jahn, Tobias Wrzesinski von der Herberger-Stiftung und Melanie Schmacher („Ich komme immer wieder gerne hierher“), ehemalige Bundesligaspielerin und SVÖ-Eigengewächs beiwohnten, auf der roten Asche weiter: Rund 50 Frauen und Mädchen trainierten unter Anleitung von Heinz Schwanebeck (SVÖ) und Stefan Kolatke (Stützpunkt Iserlohn). Thorsten Kriegesmann war sehr angetan von der Beteiligung: „Die ist besser als erwartet, sicher hat auch Otto Rehhagel gezogen.“

Die große Teilnehmerzahl macht dem SVÖ Mut, diese Veranstaltung auch in Zukunft anzubieten, in der Hoffnung, neue Spielerinnen für seine Nachwuchsteams zu gewinnen. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung den Jugendlichen eine Alternative zur digitalen Welt verschaffen. Und was ist besser als so ein Talenttag? Das Image des SVÖ ist positiv. Die Mädchen sehen, in Oesbern passiert was“, so Kriegesmann weiter. „Daher haben wir jetzt schon einen großen Zulauf bei der U13 und U15.“

(Quelle: www.derwesten.de)