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Die heimische Abgeordnete Dagmar Freitag hat die aktuelle Presseberichterstattung zur Zukunft des historischen Viadukts in Werdohl zum Anlass genommen, zu diesem Thema einen Sachstand beim verantwortlichen Konzern Deutsche Bahn einzuholen. In ihrem Schreiben an die Abgeordnete bekräftigt die Deutsche Bahn den Plan, das Viadukt zu erhalten und in Abstimmung mit der Denkmalbehörde sanieren zu wollen. 

Aufgrund neuer Untersuchungsergebnisse, wonach zusätzliche bauliche Maßnahmen in unmittelbarer Nähe zum Bauwerk notwendig seien (Eisenbahnüberführung über die Straße B 236, Durchlass im Bahndamm für den Durchfluss von Wasser), verzögere sich der für 2019 geplante Beginn der Sanierungsarbeiten jedoch um mindestens 18 Monate.

Darüber hinaus verweist die Deutsche Bahn auf Gutachten, wonach eine Wurzelentfernung als einzig wirkungsvolle Maßnahme zur endgültigen Vegetationsbeseitigung die Standfestigkeit des Bauwerkes bedrohen würde. Daher würde von dieser Maßnahme abgesehen. Stattdessen würden, sofern sich der Zustand des Bauwerkes zwischenzeitlich verschlechtern sollte, andere Instandhaltungsmaßnahmen für den Erhalt des Viadukts ergriffen werden. „Ich freue mich, dass ein Abriss des Bauwerks und ein Ersatz durch einen Neubau vonseiten der Bahn ausdrücklich nicht geplant ist“, kommentiert Dagmar Freitag den Sachstand. „Das historische Viadukt hat als Denkmal eine hohe Bedeutung in der Region und es ist schön, dass auch die Deutsche Bahn bereit ist, die entsprechenden Maßnahmen zum Erhalt des Bauwerks zu ergreifen“, so die Abgeordnete abschließend.