Sophie Bisping war in den vergangenen drei Monaten im Rahmen des Internationalen Parlaments-Stipendiums (IPS) Praktikantin im Berliner Büro der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag. Im folgenden Bericht schildert Sophie Bisping ihre Eindrücke von dem Besuch im Märkischen Kreis:

Das IPS-Programm bot mir die besondere Möglichkeit, drei Monate im Büro der Abgeordneten Dagmar Freitag zu verbringen. Ich habe viel über bundespolitische Themen und über die alltägliche Arbeit einer Abgeordneten gelernt. Ein gelungener Abschluss dieses Praktikums war eine dreitägige Reise in den Wahlkreis von Frau Freitag, den Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen –  eine unerwartete Chance dank der sich verbessernden pandemischen Lage. Nachdem ich den Wahlkreis von der Arbeit im Berliner Büro aus kennengelernt hatte, war ich sehr froh, die Möglichkeit zu haben, persönlich vor Ort sein zu können.

Zunächst haben wir das Taekwondo-Zentrum in Iserlohn besucht, dem es an Trainingsmöglichkeiten für seine Weltklasse-Sportler*innen mangelt. Der Besuch des Zentrums fand mit Vertretern der SPD auf kommunaler und Landesebene sowie einem Journalisten statt. Es war eine tolle Gelegenheit, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ebenen des föderalen Systems zu sehen, von der kommunalen, über die Landesebene bis hin zur Bundesebene.

Am nächsten Tag nahm mich die SPD-Bundestagskandidatin Bettina Lugk mit auf eine Tour durch verschiedene Städte im Wahlkreis. Unser erster Halt war in Nachrodt-Wiblingwerde, wo wir die Johannis-Kirche besichtigten. Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und soll mit Hilfe von Bundesmitteln saniert werden. Mehr über die mittelalterliche Geschichte der Region erfuhren wir bei einem Besuch der Burg Altena, bevor wir den aktuellen Bürgermeister von Werdohl, Andreas Späinghaus, trafen. Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Besuch in Plettenberg und einem ausführlichen Spaziergang an der Oestertalsperre. Am nächsten Tag genossen wir trotz der Hitze den Saulerand-Park in Hemer und die Aussicht vom Jübergturm.

Nach einem Pressetermin mit Frau Freitag beim Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ) kehrte ich nach Berlin zurück, inspiriert von meinen Erfahrungen im Sauerland. Ich freue mich, dass ich einen Einblick in die Arbeit von Frau Freitag bekommen konnte, sowohl in ihrem Wahlkreis als auch im Bundestag.