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Die Mitglieder des KAB-Bezirks Hagen-Iserlohn-Menden-Witten kamen zu ihrer Tagung in Letmathe zusammen.

„Sich Ruder nicht aus der Hand nehmen lassen“ | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Der Iserlohner Kreisanzeiger berichtete am 25. Oktober über den Besuch von Dagmar Freitag beim Bezirksdelegiertentag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Letmathe in der vergangenen Woche.
Dagmar Freitag hielt dort einen Vortrag und diskutierte anschließend mit den Delegierten.

Hier der Bericht von Hartmut Becker:

"Viele Übereinstimmungen gibt es zwischen den politischen Forderungen der SPD und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hinsichtlich der anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Das ist das Ergebnis des Bezirksdelegiertentages der KAB Hagen-Iserlohn-Menden-Witten, der im Pfarrheim der Gemeinde St. Kilian in Letmathe stattfand. Er stand unter dem Motto „Richtig Steuern“, das zugleich auch Thema einer Bundeskampagne der KAB ist und mit der eine stärkere Solidarität von finanziell Bessergestellten zu ärmeren Bevölkerungsschichten erreicht werden soll.

Die rund 70 Delegierten und Gäste diskutierten mit der Referentin und SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag zehn verschiedene Thesen zu Themen, die in der kommenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages eine Rolle spielen werden. Einigkeit herrschte bei allen Anwesenden in der Einschätzung, dass es einen flächendeckenden Mindestlohn geben soll und Wohlhabende stärker zur Kasse gebeten werden müssen.

Bei der möglichen Einführung einer Vermögenssteuer sei jedoch zu beachten, dass notwendige Investitionsspielräume nicht eingeengt werden, meinte Freitag. Und weiter: „Privatvermögen muss bis zu einer noch zu definierenden Grenze geschützt bleiben.“ Um Steuererhöhungen werde man bei den Koalitionsverhandlungen jedoch kaum herumkommen, sagte die SPD-Politikerin und fuhr fort: Der Spitzensteuersatz könnte auf 49 Prozent steigen für Einkommen ab 100 000 Euro“.

Beim Mindestlohn ist sich die SPD einig, dass dieser bei 8,50 Euro pro Stunde liegen sollte. Jedoch sehe sich die Politik einer starken Lobby von Wirtschaftsverbänden wie dem Taxigewerbe oder dem Friseurhandwerk ausgesetzt, die das nicht wollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zu Beginn des Tages hatte KAB-Bezirkspräses Pastor Hans-Otto Schierbaum während einer Hl. Messe in seiner Predigt mehr Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich angemahnt.

Die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft ließen sich zu oft das Ruder von mächtigen Einzelinteressen aus der Hand nehmen. Hier gelte es, gerade auch als Christen selbstbewusster und bestimmender aufzutreten. Gerade die KAB als anerkannter Sozialverband in Deutschland sei hier besonders aufgerufen, ihre Stimme für die Ärmsten der Armen wieder stärker in die öffentliche Diskussion einzubringen. In einem Grußwort hatte der stellvertretende Iserlohner Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Thorsten Schick (CDU) die Bedeutung der KAB als Sozialverband hervorgehoben."

Quelle: www.derwesten.de